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Julia Gieseking und Jens Jenssen im Gespräch mit Ortsbürgermeister Peter Hartogh.

Gemeinsam besuchten Landratskandidatin Julia Gieseking und Bürgermeisterkandidat Jens Jenssen das Neun-Maare-Dorf Schalkenmehren. Zusammen mit Ortsvorsteher Peter Hartogh, der 2. Beigeordneten Elfi Geibel und Bewohnern tauschten sie sich über die Entwicklung des Ortes sowie aktuelle Projekte und Ideen für zukünftige Vorhaben aus.

Schalkenmehren mit seiner pittoresken Lage direkt am Maar, mit Einstiegen in Wander- und Radwege und seinem beeindruckenden Angebot an herausragenden Hotels, Restaurants und Cafés ist ein Magnet für Touristen. Daher kämpft Bürgermeister Hartogh auch für die Stärkung der Tourist-Info vor Ort. „Die Beratung der Gäste muss dort erfolgen, wo sich die meisten Gäste aufhalten“, so auch Jens Jenssen: „Eine Tourist-Info in Schalkenmehren ist daher ein Muss.“

Bei dem gemeinsamen Dorfrundgang wurde zunächst das Mehrgenerationenhaus besichtigt. Der Anbau des neuen Saals bildet mit der Alten Schule, in der heute das Heimweberei-Museum Besucher von nah und fern anlockt und der Kirche ein gelungenes Ensemble. Der Anbau wurde bereits fertiggestellt, die Renovierungsarbeiten im Sanitärbereich und der Küche im Zwischenbau stehen kurz vor der Vollendung. Sobald es die Corona-Situation zulässt, könnte die Einweihung mit einem Fest gefeiert werden. Genießen können Interessierte aber bereits jetzt den liebevoll angelegten Museumsgarten. „Hier werden Pflanzen kultiviert, die früher zum Färben verwendet wurden“, erläuterte Hartogh und sagt weiter „das ist eine schöne Ergänzung zu unserem beliebten Museum.“

Die nächste Station des Rundgangs war der neugestaltete Spielplatz. Mit viel Eigenleistung und Investitionen der Gemeinde konnte dieser im Sommer saniert und um vier neue Spielgeräte ergänzt werden. „Ein tolles Beispiel für ehrenamtliches Engagement“, so Julia Gieseking: „Hier wird wieder deutlich, wie viele tolle Ergebnisse möglich sind, wenn alle an einem Strang ziehen.“

Nach einer kurzen Stippvisite bei Hubert Drayer im Michels Wohlfühlhotel besuchte die Gruppe den ältesten Teil Schalkenmehrens. Dieser wird von historischen und pittoresken Fachwerkhäusern geprägt. In einem dieser Häuser ist die privat geführte Pitt-Kreuzberg-Galerie untergebracht, welche bei besonderen Anlässen für Publikumsverkehr zugänglich ist. 80 Werke bieten hier einen Einblick in das Gesamtwerk des bekannten Schalkenmehrener Malers. „Ein Herzensprojekt von uns ist die Schaffung eines Pitt-Kreuzberg-Pfads“, erläutert Hartogh: „Dieser soll zu Stationen führen, an denen der Künstler seine bekannten Landschaftsbilder gemalt hat.“

Bürgermeister Hartogh wies dann den Weg durch den „Schloof“ zum südlichen Dorfkern. Der alte Fußweg, der durch kleine Gartenparzellen führt, begeistert durch herrliche und weitestgehend unbekannte Aussichten auf den malerischen Ort.

Die Einkehr im Café Maarblick rundete den Besuch ab. Julia Gieseking und Jens Jenssen erfuhren bei Kaffee und Kuchen, wie der Ort den Lockdown erlebt hat und anschließend von Gästen regelrecht überrannt wurde. Die Lenkung der Gäste am Maar und die langfristige Verbesserung der Parkplatzsituation wird die Gemeinde als nächstes angehen. „Wir arbeiten an Lösungen, wir haben bereits viele Ideen und werden diese gemeinsam umsetzen“ umriss Bürgermeister Hartogh die Pläne.

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